Bei dem Begriff Cannabis denkt man zu allererst an Rauschmittelkonsum. Dieser Gedanke ist nicht abwegig. Allerdings hört man in letzter Zeit immer häufiger von CBD Öl, das Cannabidiol (kurz CBD) enthält. Der Wirkstoff ist eine natürliche Substanz, die in der Cannabispflanze enthalten ist. Diesem Inhaltsstoff sagt man ein breites Spektrum positiver Eigenschaften nach, die im gesundheitlichen Bereich höchste Relevanz haben – fernab jeglichen Drogenkonsums!

Dies wirft natürlich auch die Frage auf, ob CBD Öl bei Burnout und Depression als Folge des Burnoutsyndroms helfen kann. Da wir keine Mediziner sind, können wir diese Fragestellung nicht aus medizinischer Sicht abklären. Wir können und möchten jedoch dazu beitragen, Sie umfassend zum Thema zu informieren, sodass Sie über eine etwaige Anwendung mit Ihrem Hausarzt oder Therapeuten sprechen können.

CBD Öl ist keine Rauschdroge

Obwohl die Pflanze Cannabis sativa L. als Rauschdroge bekannt ist, hat das aus ihren Pflanzenteilen gewonnene CBD Öl nichts mit der Verwendung als berauschende Droge zu tun. Dies möchten wir im folgenden Abschnitt näher erklären, bevor wir dann auf den möglichen Nutzen für Menschen mit Burnout und/oder Depression zu sprechen kommen.

Was ist CBD Öl und wie funktioniert es?

Es handelt sich dabei um eine Nahrungsergänzung, die in Tropfenform unverdünnt, verdünnt oder beispielsweise in Müsli gemischt eingenommen wird. Das Nahrungsergänzungsmittel kann täglich oder nach Bedarf eingenommen werden mit dem Ziel, eine gesundheitsbewusste Ernährung zu fördern oder zur Unterstützung bei chronischen und akuten gesundheitlichen Problemen. Bei welchen gesundheitlichen Problemen CBD Öl unterstützend eingesetzt werden kann, wie und warum der darin enthaltene Wirkstoff Cannabidiol (CBD) so wirksam ist, erörtern wir noch ausführlich.

CBD Öl enthält kein Tetrahydrocannabinol (THC)

Tetrahydrocannabinol, kurz THC, ist jene Substanz, die beim Konsum von Marihuana psychoaktiv wirksam und somit für den Drogenrausch verantwortlich ist. Erst mit der Blüte entwickelt die weibliche Pflanze ihren maximalen THC-Gehalt, der sortenabhängig zwischen 3 und 22 %, manchmal auch höher liegen kann.

Hanfsamen, aus denen CBD Öl, Hanfspeiseöl und weitere Hanfprodukte hergestellt werden, sind indes frei von der Rauschsubstanz THC. Deshalb dürfen sie legal verkauft und erworben werden – bei der Einnahme von CBD Öl bzw. beim Verzehr von Lebensmitteln aus Hanf ist keinerlei berauschende Wirkung zu erwarten.

Derzeit gültige Rechtslage der Hanfpflanze

Grundsätzlich unterliegen alle Hanfsorten derzeit (noch) dem Betäubungsmittelgesetz. Anbau, Handel, Besitz und Konsum stehen zum aktuellen Zeitpunkt noch unter Strafe. Jedoch ist die Hanfpflanze eine der ältesten Heilpflanzen, die in nahezu allen Kulturen seit Jahrtausenden Anwendung fand – bis zum weltweiten Cannabisverbot, das während der Opiumkonferenz angeregt wurde und im Jahr 1928 in Kraft trat.

Erst nach dem weltweiten Verbot sowie durch den missbräuchlichen und übermäßigen Drogenkonsum der Flower Power Generation entwickelte sich das negative Image der Cannabispflanze, die in den 1970er Jahren vornehmlich von den Hippies als Rauschmittel konsumiert wurde.

Der pharmakologische Nutzen der Heilpflanze Cannabis sativa L. geriet in Vergessenheit; der missbräuchliche Konsum von Marihuana (die getrocknete Blüte mit hohem THC-Gehalt) führte zur Ächtung dieser wertvollen Heilpflanze. Von diesem negativen Image sind auch Hanfsorten betroffen, die THC-frei sind.

Nur bestimmte Hanfpflanzen für die Herstellung von CBD Öl erlaubt

Für die Herstellung von CBD Öl, Hanflebensmitteln und Hanfkosmetik werden ausschließlich spezielle Zuchtsorten der Hanfpflanze verwendet, die frei von berauschenden Substanzen sind. Der THC-Gehalt darf maximal 0,02 % betragen – zu wenig, um eine psychedelische Wirkung zu erzeugen. Somit gelten die Sorten als THC-frei. Endprodukte dürfen vollkommen legal verkauft und gekauft werden.

Der Anbau von sogenanntem Nutzhanf muss zunächst beantragt werden und wird von staatlicher Seite engmaschig überwacht. Die Ernte dieser Hanfsorte darf erst nach Untersuchung und Freigabe erfolgen. Die Verarbeitung und Verwendung daraus hergestellter Produkte fällt – aufgrund der fehlenden Rauschwirkung – nicht unter das Betäubungsmittelgesetz (BtMG).

Medizinalhanf: THC-haltige Medikamente sind erlaubt

Nach wie vor ist der Konsum von rauschfähigem Marihuana in Deutschland nicht erlaubt. Einzig, wenn dies im medizinischem Sinne notwendig ist, dürfen Ärzte einem bestimmten Patientenkreis unter strengen gesetzlichen Auflagen und behördlichen Kontrollen rauschfähiges Cannabis oder Arzneimittel mit dem Wirkstoff THC verordnen.

Betreffende Patienten benötigen ein sogenanntes BTM-Rezept, das in der Apotheke eingelöst werden kann. Die Kostenübernahme für medizinisches Cannabis kann bei der Krankenkasse beantragt werden. Ein noch relativ neuer Gesetzentwurf vom 10. März 2017 soll schwerkranken Patienten den Zugang zu Medizinalhanf erleichtern.

Der medizinische Wirkstoff Dronabinol, eine Bezeichnung für die Substanz (–)-Δ9-trans-THC, wurde bereits zwischen 2003 und 2006 bei 75 Patienten mit Burnout, Depression und Belastungsreaktionen getestet. Die Studie bestätigt antidepressives Potenzial des Wirkstoffs Dronabinol, wie die International Association for Cannabinoid Medicines in diesem Artikel publiziert.

Zusammengefasst kann festgehalten werden, dass eine Behandlung einer Vielzahl von Patienten mit Depressionen, Belastungsreaktionen und Burnout-Syndromen ohne große Komplikationen in einer allgemeinmedizinischen Praxis durchgeführt werden konnte.

Bei welchen Krankheiten kommt THC-haltiges Cannabis als Arzneimittel in Betracht?

Cannabis hat ein breites therapeutisches Spektrum und kommt daher bei zahlreichen körperlichen, autoimmunen und seelischen Erkrankungen als Arzneimittel in Betracht:

  • Multiple Sklerose
  • Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)
  • Rheuma
  • Arthritis
  • Fibromylagie
  • chronische Schmerzen
  • ADHS
  • Angststörungen
  • Asthma
  • Borderline
  • Migräne
  • Burnout
  • Glaukom
  • Krebs
  • Tumorschmerzen
  • HIV
  • Epilepsie
  • Morbus Crohn
  • Colitis ulcerosa
  • Neurodermitis
  • depressive Störungen
  • Schlafstörungen
  • Restless legs
  • Tics
  • Tourette-Syndrom
  • Spastiken
  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Zwangsstörungen
  • und vielen weiteren mehr

THC wirkt unter anderem entspannend, schmerzlindernd, lindert Brechreiz und wirkt sich positiv auf eine Vielzahl verschiedener biochemischer Prozesse aus. Daher werden zugelassene THC-haltige Medikamente beispielsweise auch Krebspatienten nach der Chemotherapie zur Förderung des Genesungsprozesses verordnet.

Überschaubare Nebenwirkungen und kaum Suchtgefährdung bei therapeutischen Dosen

Die Deutsche Apotheker Zeitung hat hier einen ausführlichen Artikel über Cannabis als Arzneimittel veröffentlich. Darin heißt es:

Die Angst vor psychischen „High“-Effekten ist in der Regel unbegründet, da psychotrope Effekte bei Erwachsenen durchschnittlich ab 10 bis 20 mg THC (orale Einzeldosis) auftreten.(…) In therapeutischen Dosen wird Cannabis ­allerdings im Regelfall sehr gut vertragen. Es kommt selten vor, dass man eine Cannabis-Therapie wegen Nebenwirkungen abbrechen muss.

Trotz neuem Gesetz: Vielen Patienten bleibt Medizinalhanf verwehrt

Patienten, die noch keinen Arzt gefunden haben, der das verschreibungsfähige Medizinalhanf oder zubereitete Cannabisarznei verordnet, bewegen sich entweder in einer rechtlichen Grauzone, indem sie sich selbst Marihuana besorgen oder sie verwenden das legal erhältliche CBD Öl, dem ebenfalls gute Wirkungen nachgesagt werden. Ähnlich ergeht es auch Kranken, bei denen die Krankenkasse bisher die Kostenübernahme verweigert. Medizinalhanf ist weitaus teurer, als Cannabis, das auf dem Schwarzmarkt erworben wird. Doch dies ist für einige Patienten oftmals der einzige Weg, die Kosten für therapeutische Nutzung aus eigener Tasche finanzieren zu können, wenn die Krankenkasse nicht zahlt.

Cannabidiol (kurz CBD) ist ein natürlicher Inhaltsstoff der Hanfpflanze. Das Phytocannabinoid hat keinerlei berauschende Wirkung. Es gilt als kraftvoller Pflanzenstoff, der bereits seit Jahrtausenden als bewährtes Naturheilmittel breitgefächert eingesetzt wird. Der Hersteller CBD-Vital hat sich auf natürlichen Produkte mit dem wertvollen Inhaltsstoff der Cannabispflanze spezialisiert, welche darauf abzielen, das Wohlbefinden zu steigern und die Gesundheit zu fördern.

Premium CBD Naturextrakte erreichen eine hohe Qualität durch ausgewählte Hanfsorten und einen speziellen Extraktionsprozess. CBD-Kapseln stellen eine sehr gute Alternative zu CBD Öl für Unterwegs dar. Darüber hinaus bietet die Marke zahlreiche THC-freie Cannabis-Produkte, die reich an sekundären Pflanzenstoffen sind. Hanf Tees und Hanfsamen sind wohltuend für Magen und Darm und fördern die Entspannung. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.cbd-vital.de

Cannabis: Warum wirken die Inhaltsstoffe einer der ältesten Heilpflanzen so gut?

Derzeit herrscht ein regelrechter Hype um CBD Öl. Dabei ist die Hanfpflanze Cannabis sativa L. eine der ältesten Heilpflanzen, die in nahezu allen Kulturen bereits weit vor Christus Geburt Anwendung fand. In historischen Enzyklopädien berichteten namhafte Naturforscher und medizinisch Gelehrte (wie etwa Plinius der Ältere) über schmerzlindernde und heilsame Wirkung von Cannabis.

Inhaltsstoffe dieser alten Heilpflanze können sowohl bei körperlichen wie auch bei seelischen Erkrankungen und Leiden helfen. Die Annahme, dass auch Menschen mit Burnout durch eine Cannabis-Therapie oder die Einnahme von CBD Öl Hilfe erfahren können, ist deshalb plausibel.

Cannabinoide ähneln Substanzen im menschlichen Organismus

Ein wesentlicher Teil der wissenschaftlichen Erklärung für die Effekte von Cannabinoiden wurde erst mit der Entdeckung des Endocannabinoid-Systems möglich. Zufällig. Denn bei der Erforschung der Wirkungsweisen von Cannabinoiden (Wirkstoffe der Hanfpflanze) entdeckten Forscher in den 1990er Jahren das Endocannabinoid-System, das Teil unseres zentralen Nervensystems (ZNS) ist.

In diesem Endocannabinoid-System befinden sich sogenannte Rezeptoren, die bei bestimmten eingehenden Signalen steuernde Signale an Zellen abgeben. Dadurch werden – vereinfacht ausgedrückt – Zellfunktionen angeregt.

Schlüssel und Schlüsselloch: So interagieren Cannabinoide und Rezeptoren

Das Endocannabinoid-System hat zwei verschiedene Cannabinoid-Rezeptoren, die als

  • Rezeptor CB1

und

  • Rezeptor CB2

bezeichnet werden. Diese Bezeichnungen gehen auf die in Hanf enthaltenen Cannabinoide zurück, da bei deren Erforschung das Endocannabinoid-System mit seinen beiden Rezeptoren überhaupt erst entdeckt wurde.

Treffen die Cannabinoide auf die beiden Rezeptoren CB1 und CB2, entsteht ein Zusammenspiel wie bei Schlüssel und Schlüsselloch. Die Cannabinoide docken an die beiden Rezeptoren an, wodurch die Rezeptoren körpereigene Zellen aktivieren. Dadurch kann sich ein gesundheitlicher Nutzen ergeben.

Cannabinoid-Rezeptor 1

Der Rezeptor CB1 ist hauptsächlich in Nervenzellen von Kleinhirn, Baselganglien und im Hippocampus vorhanden. Er ist ebenfalls im peripheren Nervensystem (PNS, Nerven außerhalb des Gehirns und Rückenmarks) präsent.

Das periphere Nervensystem ist für eine Vielzahl an Körperfunktionen verantwortlich:

  • Regulierung der inneren Organe
  • Steuerung des Bewegungsapparats
  • körperliche Empfindungen (z. B. Kälte, Schmerz)

Deshalb ist der Rezeptor CB1 maßgeblich an der Steuerung lebenswichtiger Vitalfunktionen wie

  • Atmung
  • Appetit
  • Verdauung
  • Stimmung
  • Stoffwechsel
  • Herzschlag
  • Blutdruck
  • Hormonhaushalt

und somit auch bis hin zur Funktion von Sexualorganen beteiligt. Die Einnahme von CBD Öl kann sich daher auf alle im Körper stattfindenden Prozesse auswirken.

Cannabinoid-Rezeptor 2

Dieser Rezeptor sitzt hauptsächlich auf den Zellen des Immunsystems sowie jenen Zellen, die für Knochenaufbau und Knochenabbau beteiligt sind. Eine Aktivierung des CB2 Rezeptors durch Cannabinoide, die in CBD Öl enthalten sind, kann sich förderlich auf die Gesundheit auswirken. Insbesondere dann, wenn die Stärkung des Immunsystems oder antientzündliche Wirkung gewünscht ist.

Auch in dieser Hinsicht könnte bei Burnout eine Therapieunterstützung mit CBD Öl möglicherweise indiziert und hilfreich sein. Wie wir in unserem Artikel „Psychosomatik“ bereits zusammenfasst haben, treten bei fortgeschrittener Burnoutproblematik in der Regel psychosomatische Erkrankungen einhergehend mit einer Schwächung des Immunsystems auf. Durch die in CBD Öl bzw. Medizinalhanf enthaltenen Cannabionoide könnte das Immunsystem gestärkt und der allgemeine Gesundheitszustand verbessert werden.

Neben THC: Interessante Wirkstoffe in Cannabis

Die Cannabispflanze enthält eine beachtliche Fülle verschiedener Wirkstoffe mit pharmakologischen Eigenschaften. Dazu gehören beispielsweise Cannabinol (CBN), Cannabidiol (CBD), Δ9-Tetrahydrocannabinol (THC) sowie 21 Flavonoide.

Cannabidiol – ein Wirkstoff der Hanfpflanze

Cannabidiol, kurz CBD, wird aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen. Dieser Wirkstoff zeichnet sich durch medizinisch relevante Eigenschaften aus. CBD wirkt unter anderem

  • krampflösend
  • entzündungshemmend
  • angstlösend
  • antipsychotisch
  • wirksam gegen Übelkeit

Medizinische Präparate mit CBD werden beispielsweise zur Behandlung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, bei Multipler Sklerose, affektiven Störungen und für neuroprotektiven Schutz, also zur Stärkung der Nervenzellen, gegen epileptische Anfälle und bei Krebs eingesetzt.

Zudem wirkt sich Cannabidiol positiv auf den Schlaf aus und verhilft dem Körper dank seiner krampflösenden Wirkung zu mehr Entspannung. CBD gilt als stressabbauend, beruhigend und entspannend.

Auch diese Wirkungen lassen sich auf das Andocken von CBD an die Rezeptoren des Endocannabinoid-System erklären. Cannabidiol hemmt die Ausschüttung von Stresshormonen wie z. B. Adrenalin.

Mögliche positive Wirkungen durch sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sollen laut epidemiologischen Studien bei höherer Aufnahme die Sterblichkeitsrate durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern. Zudem sollen die sogenannten Flavonoide gegen Krebs wirksam sein sowie das Risiko der Entstehung dieser und weiterer schwerer Erkrankungen senken. Die positiven Wirkeigenschaften von Flavonoiden wird in zahlreichen Arzneimitteln genutzt, da Flavonoide (nicht nur jene, die in Hanf enthalten sind) beispielsweise

  • entzündungshemmend sind.
  • antioxidative Wirkung aufweisen.
  • einen positiven Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System haben.
  • die Thrombozytenfunktion hemmen können.
  • die Gefäße erweitern.
  • antiallergisch, antiviral und antikanzerogen wirken.

Bedenkt man, dass eine fortgeschrittene Burnout-Symptomatik regelmäßig zahlreiche gesundheitliche Einschränkungen und psychosomatische Erkrankungen nach sich zieht, könnte möglicherweise eine therapiebegleitende Behandlung mit medizinischem Cannabis sowie eine gezielte Nahrungsergänzung mit CBD Öl und Lebensmittel wie etwa Hanfsaat oder Hanfsamenöl den allgemeinen Gesundheitszustand verbessern.

Essentielle Fettsäuren in optimaler Zusammensetzung

Die Hanfpflanze war bis vor wenigen Jahrzehnten eine ernährungsrelevante Pflanze für Mensch und Tier. Erst seit einigen Jahren besinnt der Mensch sich wieder auf die ernährungsrelevanten Eigenschaften von Hanf.

Hanfnüsse und das daraus gepresste Hanfsamenöl sind reich an kostbaren und essentiellen Fettsäuren. Die Samen von Cannabis sativa L. enthalten eine, für den menschlichen Organismus perfekte Zusammensetzung der essentiellen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sowie Linolsäure und Alpha-Linolensäure, die für eine ausgewogene und gesundheitsbewusste Ernährung unverzichtbar sind. Hanfsamenöl ist deshalb eines der besten und hochwertigsten Pflanzenöle überhaupt und sollte in einem ausgewogenen Speiseplan möglichst häufig Verwendung finden.

Alpha-Linolensäure, kurz ALA, wirkt entzündungshemmend. Linolsäure hemmt entzündliche Prozesse ebenfalls, verbessert das Hautbild und lindert Hautbeschwerden, die bei Burnout-Betroffenen nicht selten aufgrund von Stress als psychosomatische Folge auftreten.

Ohnehin wird Menschen mit Burnout empfohlen, sich ausgewogen und gesund zu ernähren, daher könnte nicht nur die Einnahme von CBD Öl oder Medizinalhanf bei Burnout interessant sein, sondern auch die Integration von Hanfspeiseöl oder Hanfsamen in die tägliche Ernährung.

Fazit zu CBD Öl und Medizinalhanf bei Burnout

Inwieweit medizinisches Cannabis als Therapeutikum für Burnout-Betroffene überhaupt in Frage kommt, möchten wir nicht beurteilen. Dies können Sie nur selbst in Absprache mit Ihrem Hausarzt und gegebenenfalls mit Ihrem Therapeuten abklären. Hier ist eine Selbstmedikamention aus rechtlicher Sicht weder erlaubt, noch ratsam, aber auch deshalb, weil Cannabis als Arzneimittel nicht für jedes Beschwerdebild, jede Krankheit und jeden Patienten gleichermaßen geeignet ist. Es verhält sich mit medizinischen Cannabisprodukten also ebenso, wie mit allen anderen rezeptpflichtigen Arzneimitteln.

Anders scheint es bei CBD Öl. Da es sich um ein Nahrungsergänzungsmittel handelt und kein psychoaktives Tetrahydrocannabinol (THC) enthält, ist es legal und rezeptfrei erhältlich. Die vielen positiven Effekte scheinen für die Anwendung zu sprechen.

Zahlreiche positive Wirkeigenschaften sind wissenschaftlich belegt. Eine tabellarische Übersicht über, in (prä)klinischen Studien nachgewiesene Wirkeffekte einzelner Cannabinoide wie CBD finden Sie im Wikipedia Artikel “Cannabis und Cannabinoide als Arzneimittel”.

Insgesamt erscheint das Nahrungsergänzungsmittel CBD Öl viele positive Eigenschaften aufzuweisen, die bei vorliegendem Burnout-Syndrom sowie darauf zurückzuführende Beschwerden (z. B. depressive Verstimmungen, Depression, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, unzureichende Regeneration usw.) hilfreich sein können.

Nochmals weisen wir Sie darauf hin: wir können und wollen keine medizinischen Aussagen zu der Wirksamkeit von CBD Öl und Cannabinioden treffen, sondern möchten Ihnen lediglich öffentlich zugängliche Informationen zusammenfassen und dazu beitragen, Antworten auf Ihre Fragen zum Thema zu erhalten. Bitte informieren Sie sich eigenständig und lassen Sie sich von Apotheker, Arzt und Therapeut beraten.

Weiterführende Informationen zu diesem komplexen Thema erhalten Sie unter anderem im Ärzteblatt hier sowie auf der Internetseite www.bfarm.de, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.

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